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In einem Lied heißt es: ”Es steht ein Baum im Odenwald.” Das ist nicht die Antwort auf die Scherzfrage, welches der kleinste Wald in Deutschland ist. Vielmehr ist mit dem besungenen Baum ein besonderes Exemplar gemeint. Mehr als die Hälfte des gesamten Gebietes im Odenwald wird von Mischwald bedeckt. Dazwischen liegen Felder, Weiden, Streuobstwiesen und Weinberge.
Die Region wird von drei großen Flüssen – Rhein, Main, Neckar - umrahmt, die das Landschaftsbild prägen. Um die Natur zu schützen und für Erholungsuchende zugänglich zu machen, wurden die Naturparks Bergstraße - Odenwald und Neckartal – Odenwald gegründet. Der größte Teil des Odenwaldes gehört politisch zum Bundesland Hessen, andere Gebiete sind den Bundesländern Bayern und Baden - Württemberg zugeordnet.
Die Bedeutung des Odenwaldes als Ferien- und Freizeitgebiet dokumentiert die Ausweisung von neun touristischen Routen.

Odenwald – eine Region mit unterschiedlichen Gesichtern

Der Odenwald zeigt ein vielfältiges Erscheinungsbild:
Der zentrale Odenwald erstreckt sich um die Städte Erbach und Michelstadt. Die hügelige Landschaft wird von weiten Wäldern bestanden. In den Seitentälern finden Urlauber und Naturfreunde eine fast unberührte Naturlandschaft.
Im Westen reicht das Mittelgebirge bis zum Rheintal. Die Bergstraße war bereits in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten eine wichtige Handels- und Heerstraße der Römer. Im Mittelalter errichteten die Herrscher auf den Höhen zahlreiche Burgen. Zu ihren Füßen entstanden Ortschaften. Im zeitigen Frühjahr erblühen Tausende von Aprikosen-, Pfirsich- und Mandelbäumen. Seit Jahrhunderten wächst in dem milden Klima der Hessischen und der Badischen Bergstraße ein geschätzter Wein.
Ein ähnliches Klima bietet das Maintal im Nordosten des Odenwaldes. An den teilweise steilen Hängen wird traditionell Wein angebaut. Das besondere Kennzeichen des Weines aus Mainfranken sind die Bocksbeutelflaschen.
Der östliche Teil wird als Madonnenländchen bezeichnet. Auf den Kalkmuschelböden wurde bereits früher als im Odenwald mit der Landwirtschaft begonnen und der Wald weiter zurückgedrängt.
Im Süden durchzieht der Neckar die Landschaft und trennt den ”Kleinen Odenwald” südlich des Flusses vom wesentlich größeren Gebiet im Norden. Beiderseits des Flusses liegen sehenswerte Ortschaften mit Burgen und Burgruinen auf den Höhen.

Odenwald – reich an Geschichte und Sagen

Im ersten Jahrhundert n.Chr. vergrößerten die Römer ihr Herrschaftsgebiet in östlicher Richtung bis an den Main. Zur Sicherung gegen feindliche Übergriffe errichteten sie im Bereich des Odenwaldes gleich zweimal eine Grenzbefestigungsanlage, die als Limes bekannt ist.
Der erste Limes führte vom Kastell Nemaninga, dem heutigen Obernburg am Main, in südlicher Richtung durch die zentralen Waldgebiete bis in die Nähe von Bad Wimpfen am Main. Rund fünfzig Jahre später wurde weiter östlich ein zweiter Limes erbaut, der leichter zu verteidigen war. Er durchzieht das Land von Miltenberg am Main über Walldürn und Osterburken bis in die Nähe von Jagsthausen.
Als im 3. Jahrhundert n.Chr. die Alemannen den Limes eroberten, zogen sich die Römer hinter den Rhein zurück.
Heute sind an verschiedenen Stellen im Odenwald Turmfundamente, Reste von Wall- und Grabenanlagen zu finden.
Um das Jahr 400 eroberten die Burgunder das Gebiet und gründeten mit dem Mittelpunkt Worms ein Königreich. In dieser Zeit spielten sich die Ereignisse ab, von denen die Sage um den Helden Siegfried und den Nibelungenschatz erzählt. Sie war die Vorlage für Wagners Opern-Trilogie ”Der Ring des Nibelungen”. Die beiden Touristikstraßen ”Nibelungenstraße” und ”Siegfriedstraße” führen auf verschiedenen Wegen von Worms nach Würzburg. Sie erreichen mehrere Stellen im Odenwald, an denen sich die tragischen Szenen abgespielt haben.

Odenwald – eine Region für Naturfreunde und Aktivurlauber

Der Odenwald ist mit seinem Waldreichtum ein ideales Wandergebiet. Von allen Orten und zahlreichen Wanderparkplätzen aus führen gut ausgeschilderte Wege in die Naturlandschaft. Die Palette reicht vom ebenen Spazierweg über Rundwanderwege bis zu Fernwanderwegen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Angebot ”Wandern ohne Gepäck”.
Vielfältige Möglichkeiten finden auch Radwanderer im Odenwald. Ausgeschilderte Radwanderwege durchqueren alle Teile des Mittelgebirges. Die Wege in den Tallagen sind auch für Familien mit Kindern gut zu bewältigen. Mehrere überregionale Radwanderwege sind unter einem bestimmten Thema angelegt worden. Die beiden Limes-Wandertouren mit Gesamtlängen von 113 bzw. 168 Kilometern führen auf den Spuren der Römer.
Eine weitere Variante zum kennen lernen des Odenwaldes ist das Reiten. Pferde sind bei verschiedenen Reit- und Bauernhöfen auszuleihen.
Bequemer sind Kutsch- und Planwagenfahrten unter der Leitung eines ortskundigen Gespannführers.
Vom Frühjahr bis zum späten Herbst verkehren regelmäßig Fahrgastschiffe auf dem Neckar. Die Strecke zwischen Heidelberg und Bad Wimpfen gilt als der schönste Abschnitt des Flusses. Für viele ist es ein bleibendes Erlebnis, die Naturlandschaft mit ihren steilen Hängen, den sehenswerten Orten und den Burgen auf den Höhen aus dieser Perspektive zu betrachten. Rundfahrten und Tagesfahrten werden auch auf dem Main angeboten. Von Aschaffenburg, Miltenberg und Wertheim aus starten die Schiffe zu ihren Fahrten entlang der von Wäldern und Weinbergen bestandenen Ufer.

Odenwald – voller Naturschönheiten und historischer Sehenswürdigkeiten

Ein beliebtes Ausflugsziel ist das steinerne Meer bei Lautertal. Jung und Alt erklettern gerne die großen Steinbrocken, die wie eine erstarrte Gesteinslawine den Abhang bedecken. Halbfertige Säulen zeugen davon, dass bereits die Römer dieses Granitvorkommen als Steinbruch genutzt haben. Auf den Höhenrücken am Rande der Täler von Rhein, Main und Neckar wurden zahlreiche Burgen errichtet. Einige wurden wiederhergestellt. Andere sind als Ruinen stumme Zeugen einer bewegten Geschichte. Im zentralen Odenwald sind die Breuburg und die Veste Otzburg eindrucksvolle Bauwerke aus dieser Zeit.
Von den sehenswerten Ortschaften sollen drei namentlich erwähnt werden:
Unter Denkmalschutz steht die barocke Altstadt von Amorbach im nordöstlichen Odenwald. Das im Jahr 1291 erbaute Templerhaus gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern in Deutschland. Das rund zweihundert Jahre später (1478) errichtete Rathaus ist das älteste im Odenwald. Eindrucksvoll ist die ehemalige Benediktinerabtei mit der Barockkirche.
Schöne Fachwerkhäuser präsentiert die Innenstadt von Michelstadt im zentralen Odenwald. Das Fachwerkrathaus in Michelstadt aus dem Jahr 1484 ist eines der schönsten in Deutschland.
Im südlichen Odenwald schmiegen sich - umgeben von einer mächtigen Schutzmauer - die Häuser von Hirschhorn am Neckar an einen Berghang. Auf der Höhe über dem Neckar wacht die Burg.
Ein besonderer Freizeittipp für Jung und Alt ist die Schwimmschule mit Pension in Grasellenbach. Hier lernt man in nur 7 Tagen den Umgang mit dem nassen Element. Vom Nichtschwimmer zum Schwimmer in nur 7 Tagen.