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Mit über 7.000 km² ist Graubünden der größte Kanton der Schweiz. Mit 150 Tälern, 615 Seen und knapp 1.000 Gipfeln hat das Land eine enorme Vielfalt zu bieten. Atemberaubende Hochgebirgstäler, rasante Schluchten, üppige Lärchenwälder und dazu saftige Almen zeichnen Graubünden im Sommer aus, während der Winter Frau Holle ihr weißes Kleid über das Land wirft. Zwischen 300 und 2000 Meter liegen in Graubünden die Talschaften. Es ist damit ein typisches Gebirgsland. Trotzdem ist die Bündner Bergwelt keinesfalls so ruppig und rau wie die in der Zentralschweiz und im Wallis.

Die rund 175.000 Einwohner Graubündens sprechen zu 60% deutsch, 15% italienisch und der Rest rätoromanisch. Die alte lateinische Sprache feiert in der Gegenwart ihr Come back. Fernsehen und Zeitungen berichten in der lokalen Landessprache die auch in der Schule wieder gelehrt wird. Die Bündner verstehen die Sprache als ihr kulturelles Erbe.

So unterschiedlich die Bündner in ihrer Mentalität sind, so unterschiedlich ist auch das kulinarische Angebot im Kanton. Durch die unterschiedlichen Einflüsse anderer Länder hat sich eine eigene Küche mit vielen Spezialitäten entwickelt. Das luftgetrocknete Bündner Fleisch und der Bündner Rohschinken sind über die Grenzen hinaus bekannt geworden. Weniger bekannt hingegen sind die Bündner Gerstensuppe, welche mit Schinken, Kohl, Petersilie und Lauch zubereitet wird. Zu weiteren Spezialitäten dürfen auf jeden Fall Maisknödel, Fleischauflauf und Birnenschnitzen gezählt werden. Auch Süßspeisen gibt es in Hülle und Fülle. Nusstorte, Krautkräpflis, Bündner Birnenbrot und Strützel sind eine kleine Auswahl dessen, was in Graubünden genascht wird.

Nach so viel gutem Essen und Kalorien darf das sportliche Angebot Graubündens natürlich nicht vergessen werden. Und das ist noch reichhaltiger als die Kost! Ob gemütlich und gemächlich auf Wanderschaft gehen, oder gefährlich und abenteuerlich auf Rafting-Tour – in Graubünden ist alles möglich.

Chur

Die Kantonhauptstadt Chur liegt im Bündner Rheintal auf einer Höhe von 595 Metern. Schon vor 13.000 Jahren siedelten am Ort steinzeitliche Jäger, welche bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Zu Recht also darf sich die Kleinstadt als „älteste Stadt der Schweiz“ bezeichnen.

Heute empfangen auf den ersten Blick Wohn-, Geschäftshäuser und eine Reihe von Hochhäusern. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich Chur dann von seiner schönsten Seite. Der alte Stadtkern verfügt über zahlreiche enge kleine Gassen, sehenswerte historische Gebäude und malerische Marktplätze. Es lässt sich gut bummeln in Chur, soviel sei gesagt.

Kunstliebhaber kommen meist aufgrund dem international bekannten Kunstmuseum nach Chur. Dort sind unter anderem Werke von Kauffmann, Augusto und Giovanni ausgestellt. Ebenfalls einen Besuch wert sind das Naturmuseum, Dommuseum und das Weinbaumuseum.

Chur eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für jegliche Unternehmungen in der Natur und für sportliche Ausflüge. Im Gebiet Brambrüesch gibt es ein ausgedehntes Wander-, Ski- und Rodelgebiet.



Davos

Ursprünglich war Davos eine Walsersiedlung. Heute ist die „Landschaft Davos“ wie sich die zusammengewachsene Gemeinde nennt, der Inbegriff für Skitourismus. 24.000 Betten stehen den emsigen Skifahrern, Rodlern oder Snowboardern zur Verfügung. Damit ist Davos der größte Ferienort der Schweiz, und gleichzeitig die höchstgelegenste (1560 m ü.NN.) Stadt Europas.

Mehr als 50 Skilifte, die Skifahrer zu über 300 Kilometer Pistenlänge befördern, 100 Pisten jeglichen Schwierigkeitsgrad, Langlaufloipen und Europas größte Eisbahn machen den Winterurlaub zum vollen Erfolg.

Im Sommer gibt es auf 450 km gut markierten Wegen Wanderfreuden pur. Außerdem stehen dem sportlichem Urlauber Fitness-, Sport- und Freizeitanlagen jeglicher Art zur Verfügung.

St. Moritz

St. Moritz (1714 m ü.NN.) ist seit jeher Treff der Reichen und Schönen. Aber keine Angst, es gibt nicht nur exklusive Läden und Hotels, sondern auch für den normalen Geldbeutel hat der Ort einiges zu bieten. Bereits 1831 wurde in St. Moritz das erste Kurhaus mit Trinksaal und Badekabinen eröffnet. Außer Kuren lässt sich in dem quirligen Dörfchen heute fast alles unternehmen, was Lust und Laune macht, oder Ruhe und Entspannung liefert. Im Winter locken unzählige Pisten und Loipen Skifreunde an. Und da der Winter in St. Moritz fast ein halbes Jahr dauert, hat man viele Möglichkeiten sich in die weiße Pracht zu stürzen. Im Sommer hingegen steht der St. Moritzer See im Mittelpunkt der Aktivitäten. Man kann ihn umwandern, umradeln, in ihm baden oder auf ihm segeln und surfen.

Wer die Reichen und Schönen finden möchte, der sollte sich auf nach St. Moritz-Suvretta machen, dort nämlich reihen sich die Villen der Stars aneinander.

Vor dem großen Winteransturm im Herbst findet man den Ort idyllisch und ruhig vor. Man könnte fast meinen, es sei die Ruhe vor dem Sturm, die es dann so angenehm macht.

Arosa

Der Ferienort Arosa (1739 m ü.NN.) liegt auf einer weiten Hochalp inmitten des windgeschützten Schanfigg-Tal. Der Ort ist das völlige Gegenteil von Davos und St. Moritz. In Arosa geht es beschaulicher zu, gemütlicher und ruhiger. Was allerdings nicht heißt, dass das Angebot weniger umfangreich ist. Und das macht Arosa gerade für Familien zum perfekten Urlaubsort. Neben so genannten „Lollipop-Hotels“, in denen der kleine Gast ganz groß ist, gibt es im Sommer wie Winter ein breites Programm für die Kids – Kino, Schatzsuche, Wanderung auf dem Märchenweg oder Übernachtungen im Heu sind nur eine kleine Auswahl des Programms. Hinzu kommen die Lollipop-Restaurants, die mit Kindermenüs, Überraschungen und Spielecken aufwarten.

Aber auch die „Älteren“ werden sich in Arosa wohl fühlen. Bei traditionellen Bergkirchli-Konzerten, im Schanfigger Heimatmuseum oder bei einer romantischen Pferdekutschfahrt lässt sich wunderbar abschalten. Für Natur- und Tierliebhaber wird die wöchentlich angebotene Safari ein Highlight werden. Mit gut ausgebildeten Bergführer geht es hinauf in die Bergwelt, wo es Rot- und Steinwild und eine einzigartige Flora und Fauna zu entdecken gibt.

Am Abend hat man dann die Qual der Wahl zwischen vielen gemütlichen Restaurants zu wählen. Ob traditionelle Bündner Küche oder internationale Gerichte in Arosa gibt es alles.

Die Alpenarena – Flims, Laax, Falera

Mitten im 80 km langen Tal der Surselva liegen die drei Orte Flims, Laax und Falera, die gemeinsam über 140 km² Skigebiet verfügen. Aber auch wilde Schluchten, saftige Wiesen und klare Bergseen gehören zum Bild der Alpenarena. Dass man sich nur 18 km östlich von Chur befindet, mag man angesichts der imposanten Lage der Alpenarena kaum glauben. Obwohl die Orte sehr eng beieinander liegen, überzeugen sie doch durch individuelle Angebote. Eins haben jedoch alle gemeinsam: sie bilden das beliebteste Skigebiet der Schweiz. Flims hat sich seine Ursprünglichkeit bewahrt. Hübsche Gassen und zahlreiche Bauernhöfe haben sich eng an die Kirche gruppiert und laden zu einen harmonischen Bummel ein. Im Dorfteil Flims-Waldhaus entstand schon im 19. Jh. eine Kur- und Seebadeanstalt. Heute ist dort das Gemeindehaus untergebracht. Im selbigen Dorfteil findet man eine Reihe guter Restaurants mit unterschiedlichem Angebot. In unmittelbarer Umgebung von Flims befinden sich idyllische Bergseen und grüne Wiesen, die gerade im Sommer unzählige Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen geben.

Laax ist das Mekka der Snowboarder und der Mountainbiker. Der etwa vier km westlich von Flims gelegene Ort ist im Sommer wie im Winter auf Skitourismus eingestellt. Durch den Voralpgletscher, der sich auf 3018 Metern befindet, ist auch im Sommer beschränkter Skisport möglich. Dafür ist es zur warmen Jahreszeit ein Eldorado für Biker. Zum Laaxer Bike-Park gehören zwei Abfahrtsstrecken, eine BMX-Bahn sowie eine Cross-Strecke. Für den „Apres-Ski“ und die gemütlichen Sommerabende hat Laax ebenfalls einiges zu bieten. Clubs, Bars und Restaurants stehen in einer Vielzahl zur Verfügung.

Falera ist der ruhigste Ort der Alpenarena. Das bemerkt man gleich bei der Ankunft: Falera ist nämlich autofrei! Der wunderschön gelegene Ort am Fuße des Crap Sogn Gion hat jedoch mehr zu bieten, als man es ihm ansieht. Geheimnisvolle Megalithen oder die Kirche St. Remigius mit ihrem spätromanischen Turm und dem gotischen Chor – Falera haben sich ihren Charme erhalten. Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen und Bikertouren. Besonders für Familien ist der Ort attraktiv. Im Winter wird auch in Falera Ski gefahren.